Zweite Mannschaft des FFV Ingelheim holt Herbstmeisterschaft. Erste Frauen siegt 11:0.

Großwinternheim. Am vergangenen Sonntag standen die jeweils letzten Partien der beiden Frauenteams des FFV Ingelheim 2025 an. Hierbei ging es für die zweite Mannschaft, in der Bezirksliga Nord, um die Herbstmeisterschaft und die erste Mannschaft wollte das Auftaktspiel der Rückrunde gewinnen und so das Jahr mit ausschließlich Siegen beenden. Beides gelang souverän. In der Bezirksliga wurde die DSG Breitenthal II klar mit 5:0 geschlagen und so die Herbstmeisterschaft eingetütet. In der Landesliga gab es ein dominantes und verdientes 11:0 gegen die FSG Wörrstadt/ Saulheim II und die Jahres-Endbilanz von 33 Punkten aus 11 Spielen und einem Torverhältnis von 67:3.

Die DSG Breitenthal II spielt als sogenanntes Flex-Team und darf immer im Vorfeld einer Partie wählen, ob sieben, acht oder neun Spielerinnen pro Team auf dem Feld stehen. Gegen den FFV II war die DSG II personell sehr dünn besetzt und wählte ein Spiel sieben gegen sieben von 16er zu 16er. Das das für die Mädels, die in der Regel mit neun gegen neun oder elf gegen elf spielen etwas ungewohnt war, beschreibt FFV-Akteurin Melissa Lippe. Sie sagte: „Für uns war es zunächst ungewohnt, zum ersten Mal im 7-gegen-7 anzutreten. Die neuen Raumaufteilungen richtig einzuschätzen und unser Spiel entsprechend anzupassen, stellte eine besondere Herausforderung dar.“ Allerdings war sie auch stolz auf ihr Team, wie diese Herausforderung gemeistert wurde: „Mit einer starken Teamleistung und großer Laufbereitschaft gelang es uns, einige schöne Tore herauszuspielen und das Spiel bereits zur Halbzeit für uns zu entscheiden. Auch wenn nicht alles so lief, wie wir uns das vorgestellt hatten, können wir sehr stolz auf unsere Leistung sein.“

Die angesprochenen FFV-Tore waren in der Tat meist Produkte toller Kombinationen. Beim 1:0 durch Emma Hofmann kombinierten sich Lena Schuck und Nora Abel über rechts durch, von wo der Ball quer auf Hofmann gepasst wurde, die dann sicher eindrückte (9.). Als kurz darauf Vanesa Bösel das 2:0 folgen ließ (14.), waren die Weichen schon früh auf Herbstmeisterschaft gestellt. Ein Doppelpack der schnellen Schuck, die von den Gegnerinnen nicht zu kontrollieren war, sorgte dann für den beruhigenden 4:0 Halbzeitstand (38., 40.). Nach der Pause blieben die Gastgeberinnen dominant, kamen aber lediglich noch zu einem Treffer durch Grace Castro, die den 5:0-Endstand und die Herbstmeisterschaft klar machte (82.). Der FFV Ingelheim II beendet so das Jahr 2025 mit maximal möglichen 15 Punkten aus fünf Spielen und mit einem Torverhältnis von 20:1.

Auch die erste Mannschaft des FFV war den Gegnerinnen der FSG Wörrstadt/ Saulheim II in allen Belangen überlegen. Schnelles und präzises Kombinationsspiel, hohe Laufbereitschaft und geschlossenes, intensives Pressing gegen den Ball sorgten für eine dominante Partie und viele Tore und Torgelegenheiten. Annabel Rink besorgte mit einem Doppelpack eine sichere 2:0-FFV-Führung (13., 20.) und bediente dann koch zweimal Sturmpartnerin Julia Welsch die so noch vor der Pause auf 4:0 erhöhte (38., 39.). Schon bis dahin hätten die Ingelheimerinnen durchaus höher führen können, doch die starke FSG-Torhüterin Katharina Nauth und mehrfach der Pfosten, verhinderten einige weitere FFV-Treffer.

Nach der Pause war es dann erneut Welsch, die mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß von rechts außen hoch ins lange Ecke, auf 5:0 stellte (56.). Erneut Rink (65.) und Lea Rehn (69.) stellten dann schnell auf 7:0, bevor Sechserin Finja Rauprich ihre Pechsträhne im Abschluss beendete und aus zwanzig Metern satt zu ihrem ersten Saisontor und dem 8:0 einschoss (75.). Nicht weniger sehenswert war das 9:0. Die gut aufgelegte Angelia Drewicke wurde auf halblinks freigespielt und zimmerte dem Ball aus 17 Metern fest und unhaltbar unter die Latte (77.). Danach war dann noch Zeit für zwei besondere Treffer. Amelie Zoschke behauptete im gegnerischen Strafraum gegen drei Gegenspielerinnen den Ball und schoss aus zwölf Metern zum 10:0 für den FFV ein (81.). Eine tolle Leistung in ihrem erst zweiten Fußballspiel überhaupt. Auch Ela Gürsoy, die nach langer beruflicher Abwesenheit ihr Comeback für den FFV gab feierte dann noch Torpremiere in ihrem ersten Saisonspiel. Nach tollem Doppelpass mit Rauprich war Gürsoy allein durch und schob sicher zum 11:0-Endstand ein (88.). Natürlich war das ein Einstand nach Maß für die flinke Außenspielerin. Sie sagte: „Ich finde das war ein sehr starkes und dominantes Spiel von uns. Wir haben uns schöne Tore rausgespielt und klar gezeigt, dass wir das bessere Team auf dem Platz sind. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, jetzt auch nach längerer Pause wieder auf dem Platz zu stehen. Das Team ist echt super und als Mannschaft funktionieren wir sehr gut zusammen, wie man ja auch heute gesehen hat. Ich denk wir hätten sogar noch ein paar mehr Tore machen können.“

Erste Frauenmannschaft des FFV Ingelheim wird mit 12:0-Sieg Herbstmeister!

Großwinternheim. Am letzten Vorrundenspieltag der Frauenfußball Landesliga Nord galt es für die Kickerinnen des FFV Ingelheim die Herbstmeisterschaft einzutüten und die Hinserie mit weißer Weste abzuschließen. Das gelang mit einem 12:0-Heimsieg gegen den SC Lerchenberg mit Bravour, so dass nach 10 Spielen die maximale Ausbeute von 30 Punkten und ein Torverhältnis von 56:3 stehen, was die Spielerinnen auch fröhlich feierten.

Larissa Mandel, die in dieser Partie für den FFV debütierte, konnte sich so über einen sehr gelungen Einstand freuen. Sie sagte: „Wir waren von Anfang an die klar dominante Mannschaft und konnten durch die schnellen Tore ruhig, seriös und souverän unser Spiel durchziehen. Durch effizientes Nutzen der Torchancen und starke Spielzüge, kam dann das hohe Ergebnis zustande.  Für mich persönlich war das also ein gelungener und dankbarer Einstand und fürs Team die verdiente Herbstmeisterschaft.“

Diese Analyse traf die Partie auf den Punkt. Vom Start weg, attackierten die FFV-Mädels hoch und ließen dem SCL keine Zeit Bälle zu verarbeiten, oder klare Aktion durchführen zu können. Im eigenen Ballbesitz kombinierten die FFV-Spielerinnen scharf, schnell und präzise, so dass sich ein extrem druckvolles Spiel auf das Lerchenberger Tor ergab und Annabel Rink schon früh, nach super Pass von Finja Rauprich, zur 1:0-FFV-Führung traf (3.). Als kurz darauf Antonia Schön eine scharfe Ecke von Julia Welsch zum 2:0 einköpfte (10.), waren schon sehr früh die Weichen auf Herbstmeisterschaft gestellt.

Und die Ingelheimerinnen blieben auf dem Gaspedal. Immer wieder wurden schnell die Seiten verlagert, tolle Kombinationen durchs Zentrum gespielt und es kam fast im Minutentakt zu Torabschlüssen. Es war unheimlich viel Engagement und Bewegung im

FFV-Angriffsspiel, was zu sechs weiteren Gastgeber-Treffer vor dem Seitenwechsel führte. Torschützin dieser Treffer zum drei bis acht zu null war ausschließlich Rink, die es aber von ihren Mitspielerinnen leicht gemacht bekam und oft nur noch eindrücken musste. So sammelten Emilia Weber (17., 45.+2), Angelia Drewicke (23.), Lea Rehn (36.), Lilly Rühlmann (41.) und Rauprich (44.), die ihre Stürmerin teils sehenswert bedienten, fleißig Punkte für die Scorerliste, in der bekanntlich jedes Tor und jede Vorlage berücksichtigt wird.

Rink, die dann im zweiten Durchgang, nach zwei weiteren tollen Vorlagen von Weber (51., 53.), schnell auf 10:0 gestellt hatte, war nach den vergangenen Wochen, in denen sie, auf Grund einer Verletzung, nur sehr dosiert eingesetzt werden konnte, überglücklich über die Herbstmeisterschaft und die tolle Unterstützung ihrer Teamkameradinnen. Sie sagte: „Ich bin sehr glücklich nach meiner Verletzungspause wieder so zurückgekommen zu sein und bin dem Team sehr dankbar für die super Vorlagen, die ich am Ende verwandeln durfte.“

Marie Assel, die nach einer Ecke aus dem Rückraum Maß nahm und zum 11:0 einschoss (56.) und Nora Abel, die auf Weber-Flanke zum 12:0-Endstand traf (83.), machten dann das Dutzend voll.

Mit Mandel und Rühlmann gaben zwei Spielerinnen am Sonntag ihr Debüt für den FFV und Amelie Zoschke debütierte nicht nur für den FFV, sondern stand sogar zum ersten mal bei einem Fußballspiel über den gesamten Platz auf dem Feld, machte ihre Sache gut und hatte sogar mit einem Torabschluss, nach gutem Dribbling Pech, an der Torhüterin zu scheitern (69.). Zoschke sagte zu ihrem ersten Spiel: „Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, das erste Mal mit den anderen (und generell das erste Mal) zu spielen, auch wenn ich noch eine Menge lernen muss, was  zum Beispiel die Taktik angeht. Man hat gesehen, dass da wirklich gute Spielerinnen auf dem Platz stehen. Insgesamt war das ein starkes Spiel von uns, das wir auch in der Höhe verdient gewonnen haben.“

Am kommenden Sonntag stehen dann die beiden letzten Spiele des Jahres 2025 für die Teams des FFV Ingelheim 2025 an. In der Bezirksliga empfängt unsere 2. Mannschaft, um 13 Uhr in Frei-Weinheim, die DSG Breitenthal II und kann dort mit einem Sieg, schon im vorletzten Spiel der Hinrunde, ebenfalls Herbstmeister werden. Die 1. Mannschaft empfängt in der Landesliga, um 15:30 Uhr in Großwinternheim, die SG Saulheim/ Wörrstadt II und möchte mit einem Sieg erfolgreich in die Rückrunde starten und das Jahr 2025 ohne Punktverlust beenden.

Marie Assel behält die Nerven und verwandelt späten Elfer zum 3:2-FFV-Sieg

Großwinternheim. Am zehnten Spieltag der Frauenfußball Landesliga Nord stand mit dem TV Albig ein kampfstarker und unangenehm zu bespielender Gegner auf der Agenda der Fußballerinnen des FFV Ingelheim 2025. Das am Ende ein knapper 3:2-Heimsieg für die Ingelheimerinnen stand, war zwar hochverdient, aber letztendlich doch eine ganz schöne Zitterpartie.

FFV-Neuzugang Lilly Rühlmann, die erstmals im Spieltagskader stand, aber noch nicht eingesetzt werden konnte, fasste die Partie treffend zusammen. Sie sagte: „Das Spiel war voll mit wirklich sehr guten Spielzügen von uns. Wir haben gezeigt, was wir taktisch alles können. Leider hat uns im letzten Drittel manchmal der Mut, oder einfach das letzte bisschen Glück gefehlt.“

Der in Bestbesetzung angetretenen Vizemeister aus der vergangenen Saison, der TV Albig, haute sich von Beginn an in die Zweikämpfe und versuchte immer wieder das FFV-Aufbauspiel zu stören, was die Gastgeberinnen allerdings nicht aus der Ruhe brachte. Zwar benötigten die FFV-Kickerinnen ein wenig, um sich freizuspielen, doch nach acht Minuten landete die erste schöne Kombination bei Annabel Rink, die am Pfosten scheiterte. Kurz darauf war erneut Rink der Endpunkt eines tollen FFV-Spielzuges, zielte diesmal etwas genauer und schoss den Ball aus 16 Metern gezielt, flach zur 1:0-Führung ins linke Toreck (13.).

Die sehr gut aufgelegte Sechserin des FFV, Marie Assel, äußerte sich insgesamt sehr positiv zur Partie. Sie sagte: „Wir kamen gegen eine defensiv starke und sehr auf Konter ausgerichtete Mannschaft etwas schwer ins Spiel und mussten immer defensiv aufmerksam sein und als Team gut zurück arbeiten, um nichts zuzulassen. Offensiv haben wir gut gespielt, uns einige Chancen erarbeitet, aber heute auch nicht so das Spielglück gehabt. So Spiele gibt es halt manchmal.“

Nach der Führung blieben die Gastgeberinnen dominant, schafften es aber zunächst nicht,  ein zweites Tor zu erzielen. Julia Welsch (15., 19.), Emilia Weber (9., 11.), Finja Rauprich (27.) und Rink (9., 22., 33.), scheiterten vor und nach der Führung mehrfach knapp. Nach einem schöne Pass von Rink, auf die gute linke Schienenspielerin Angelia Drewicke, passierte es dann allerdings doch. Drewicke ging an TV-Keeperin Saskia Kleinwächter vorbei und schob aus spitzem Winkel zum 2:0 für den FFV Ingelheim ein (38.). Diese Führung wurde von Rauprich fast noch vor der Pause ausgebaut, doch ihr toller 20-Meter-Schuss wurde von Kleinwächter mit großer Mühe pariert und Rinks Nachschuss zischte knapp am langen Eck vorbei (43.). So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang änderte sich nichts. Die FFV-Kickerinnen kontrollierten die Partie, blieben dominant, versäumten es aber, das 3:0 zu erzielen. Antonia Schön  verfehlte nach einer super Rauprich-Ecke  haarscharf per Kopf (53.) und Rink feuerte kurz darauf die Kugel aus 18 Metern an die Unterkante der Torlatte, von wo der Ball auf die Torlinie und wieder raus sprang (54.).

Als sich dann die sehr starke FFV-Innenverteidigerin Mia Ermert ihren einzigen Fehler leistete, schnappte sich Albig-Stürmerin Nicolina Prostka die Kugel, zog alleine auf das Ingelheimer Tor und vollstreckte zum 1:2-Anschlusstreffer für den TV. Die Partie war damit wieder offen, wobei weiterhin der FFV klar dominierte, sehr schön kombinierte, aber immer wieder die sich bietenden Gelegenheiten vergab. Beispielsweise Rink, die nach tollem Pass von Marie Assel, die Kugel völlig allein vor Kleinwächte nicht versenkte (66.). Oder Assel, die mit einem satten Fernschuss (68.) und einem sehr schönen Freistoß, nach hartem Foul an der dann verletzt ausgewechselten Diana Kraus (74.), das Gehäuse um Zentimeter verfehlte.

Und dann passierte, was so oft beim Fußball vorkommt. Dem TV Albig boten sich noch zwei Torgelegenheiten. Die erste klärte die starke FFV-Abwehrchefin Antonia Schön noch sehenswert, in höchster Not auf der Torlinie (82.), doch beim nächsten mal war der Ball zum 2:2-Ausgleich im Tor. Chiara Puci wurde von rechts bedient und schob sicher für den TV Albig ein (84.). Assel war von dem Spielverlauf nicht überrascht. Sie erklärte: „Das passt dann auch zu so einem Spiel, dass man sich auch noch zwei Tore einfängt. Toni hat ja zuerst noch super auf der Linie gerettet, aber irgendwann war es dann doch passiert. Allerdings haben wir dann als Team stark reagiert, trotzdem weiter an uns geglaubt und wollten versuchen, trotz des Gegentores kurz vor Schluss, noch zu gewinnen.“

Und die Mädels des FFV Ingelheim zeigten, dass sie nicht nur eine fußballerisch gute Mannschaft sind, sondern auch tollen Teamgeist und einen super Charakter haben. Sofort wurde der Schalter umgelegt und sich als Gemeinschaft gegen den drohenden Punktverlust gewehrt. So setzten Drewicke und Welsch ihre Gegenspielerinnen so stark unter Druck, dass Welsch mit großem Willen und starkem Körpereinsatz den Ball stehlen konnte, in den Albiger Strafraum eindrang und die TV-Abwehrspielerin zu einem klaren Foul zwang. Der gute Schiedsrichter Peter Orth entschied sofort und völlig berechtigt auf Elfmeter für den FFV (86.). Rühlmann war von dem Kampfgeist ihres Teams begeistert. Sie sagte: „Wir haben uns durch die zwei Gegentoren leider in eine enge Situation gebracht. Doch wir blieben weiter dran und konnten uns durch den souverän verwandelten Elfmeter dann noch belohnen. Wir haben gezeigt, wie wir mit Rückschlägen umgehen, weiter unser Spiel machen und nicht den Kopf hängen lassen. Das war eine sehr gute Teamleistung heute.“

Für das von Rühlmann angesprochene, souveräne verwandeln, war die in dieser Partie bärenstarke Marie Assel zuständig, die sich so, nervenstark, den verdienten Lohn für ihre Leistung abholte und dem Team den am Ende sicherlich absolut verdienten 3:2-Siegtreffer bescherte. Den fälligen Elfmeter schob sie nämlich flach, hart, platziert und unhaltbar ins linke Eck (87.). Assel sagte zur entscheidenden Szene: „Zunächst geht ein Kompliment an Julia, die den Elfer mit großem Willen und mega stark rausgeholt hat. Zum Elfmeter selbst muss ich sagen, dass ich mir schon sicher war ihn zu verwandeln, aber schon auch wusste, dass es wahrscheinlich unsere letzte Chance ist, dass Spiel zu gewinnen. Als er dann drin war, habe ich mich natürlich gefreut, war erleichtert und habe gehofft, dass wir hinten nichts mehr zulassen, was ja auch geklappt hat.“

Der FFV behält so weiterhin die Tabellenführung der Landesliga Nord, mit maximal möglichen 27 Punkten aus neun Spielen. Nun steht am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr die Heimpartie in Großwinternheim gegen den SC Lerchenberg an. Hier gilt es sich die Herbstmeisterschaft zu sichern.

FFV INGELHEIM II STÜRMT MIT 4:0-AUSWÄRTSSIEG AN DIE TABELLENSPITZE

Pfaffen-Schwabenheim. Vergangenen Samstag stand für die Fußballerinnen der zweiten Mannschaft des FFV Ingelheim 2025 das vierte Ligaspiel der Bezirksliga Nord. Dabei galt es die bislang weiße Weste zu verteidigen und den Spitzenplatz der Liga zu sichern. Mit einem 4:0-Auswärtssieg beim TuS Pfaffen-Schwabenheim gelang dieses Vorhaben mit Bravour und so steht nun die optimale Bilanz von 12 Punkten und 15:1 Toren zu buche.

Die Rahmenbedingungen waren allerdings nicht die Besten, da der FFV mit einer Krankheitswelle und dem durch Dauerregen aufgeweichten und deshalb extrem schwer bespielbaren Rasenplatz in Pfaffen-Schwabenheim klarkommen musste. Gerade in der Anfangsphase hatten beide Teams große Probleme beim Passspiel und so war es Folgerichtig, das ein tolles Solo von FFV-Innenverteidigerin Larissa Sehl, die gleich mehrere Gegnerinnen ausdribbelte und den Ball gezielt im Tor versenkte, für die frühe 1:0-Führung sorgte (6.).

Die Torschützin lobte nach der Partie ihre Teamkolleginnen für die engagierte Teamleistung. Sie sagte: „Es war nicht unser bestes Spiel und vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns etwas schwer getan. Trotzdem haben alle gekämpft und dann in der zweiten Halbzeit das Spiel sicher zu Ende gespielt. Das war letztendlich eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung.“

Das klar bessere Team, waren die FFV-Mädels schon im ersten Durchgang. Die Ingelheimerinnen hatten die komplette Spielkontrolle, ließen defensiv nahezu nichts zu und waren offensiv, vor allem über die starken Außen Emma Hofmann und Lena Schuck, immer druckvoll. Es fehlte lediglich die Präzision beim letzten Pass, oder im Torabschluss.

Diese fanden die FFV-Kickerinnen dann mit Beginn der zweiten Hälfte und legten auch prompt das 2:0 nach. Schuck setzte sich energisch über rechts durch, brachte die Kugel scharf, flach in Richtung lange Torecke ins Zentrum, wo FFV-Stürmerin Grace Castro die gegnerische Torhüterin irritierte und den Ball unberührt ins Tor rollen ließ (47.).

Nun lief die Partie nur noch in Richtung des Pfaffen-Schwabenheimer Tores und die Gastgeber wurden dauerhaft unter Druck gesetzt. Daraus resultierten zwei weitere FFV-Treffer, die für den hochverdienten 4:0-Auswärtssieg sorgten. Zunächst bediente Sehl mustergültig die in der Schnittstelle lauernde Castro, die überlegt zum 3:0 ins Eck schob (60). Dann unterlief die sonst gute TuS-Torhüterin Celine Helk eine Halbfeld-Flanke von FFV-Außenverteidigerin Lena Schön und der Ball landete unberührt zum 4:0-Endstand im Tor (77.).

Die starke FFV-Akteurin Emma Hofmann gab ein passendes Resumee zur Partie. Sie sagte: „Aufgrund des nassen Wetters waren die Bedingungen etwas schwierig, aber wir erspielten uns, vor allem durch gezielte lange Bälle, einige Torchancen. Der Gegner kam nur vereinzelt aus der eigenen Hälfte und wir haben verdient 4:0 gewonnen.“

Am kommenden Wochenende ist nur die erste Mannschaft des FFV Ingelheim im Einsatz. Dann ist am Sonntag, 9.11., um 15:30 Uhr der TV Albig zu Gast in Großwinternheim.

Katharina König als Elfmeterkönigin bei 3:1-Sieg der FFV Fußballerinnen

Großwinternheim. Selbst schwer gemacht haben es sich die Fußballerinnen des FFV Ingelheim beim 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Willy Wacker am vergangenen Sonntag. Zwar waren die Gastgeberinnen von Beginn an überlegen, spielten auch sehr schönen Kombinationsfußball, ließen aber im Fünf-Minuten-Takt riesen Torgelegenheiten aus und hatten mit der sehr starken Zweitligaspielerin Antonia Hornberg, die für Willy Wacker stürmte, einen ständigen Unruheherd zu bewachen.

Gleich vier hochkarätige Einschussmöglichkeiten erspielten sich die FFV-Kickerinnen, meist initiiert über die starke Emilia Weber über rechts, in den ersten 15 Minuten. Doch Finja Rauprich mit einem Lattenknaller (3.), Diana Kraus nach Weber-Querpass (7.), Lea Rehn (11.) und Antonia Schön nach Ecke per Kopf an den Pfosten (13.), vergaben die leicht mögliche 1:0-Führung.  Dann entwischte Hornberg der ansonsten gut für den FFV debutierenden Emma Jentsch, zog im Strafraum an Schön vorbei, die beim Abwehrversuch die Gegnerin traf, was zu einem Elfmeter für den 1. FC Willy Wacker führte. Hornberg verwandelte zum 1:0 in die Tormitte.

FFV-Torhüterin Katharina König lobte auch die darauf folgende Leistung ihrer Mitspielerinnen. Sie sagte: „Gegen kämpferisch starke Gegner hielten wir voll dagegen und spielten uns sehr vielen Chancen heraus. Am Ende setzten wir uns verdient mit 3:1 durch. Der Gegner hielt zwar stark dagegen, doch wir waren spielerisch total überlegen“.

Die Ingelheimerinnen ließen sich dadurch allerdings nicht verunsichern, blieben dominant und spielstark, was zu weiteren guten bis sehr guten Einschussmöglichkeiten führte. Die größten boten sich, der von Julia Welsch wunderschön freigespielten Mia Ermert, die knapp die leere Torecke verfehlte (24.), Diana Kraus die nach Weber-Querpass aus fünf Metern an den Pfosten schoss (27.) und Lea Rehn, die ebenfalls am Aluminium scheiterte (28.).

Erst die kurz zuvor eingewechselte, leicht muskulär angeschlagene FFV-Torjägerin Annabel Rink brach dann den Bann und glich, nach toller Rauprich-Vorlage, mit einem satten Schuss zum längst fälligen 1:1 aus (44.). Noch vor der Pause bediente dann Lea Rehn mit einem tollen Steckpass Julia Welsch, die sicher und überlegt zur 2:1-FFV-Führung einschob (45. +2).

Innenverteidigerin Emma Jentsch stand erstmalig für den FFV auf dem Feld und machte ihre Sache gut. Sie sagte zum Spiel: „Trotz des Rückstandes haben wir die Köpfe nicht hängen lassen und das Spiel noch in der ersten Halbzeit gedreht. Das Ergebnis hätte am Ende noch klarer ausfallen können, da wir zu viele Chancen vergeben haben und klar die bessere Mannschaft waren. Vor allem an unser starkes Passspiel nach vorne wollen wir in den nächsten Wochen anknüpfen und unsere Chancenverwertung steigern“.

Im zweiten Durchgang blieb die Partie unverändert. Willy Wacker kämpfte, hielt gut dagegen und hatte Hornberg, die regelmäßig offensiv auftauchte, ohne das allerdings viele Chancen daraus resultierten. Der FFV kombinierte stark, spielte tolle Gelegenheiten heraus, hatte aber wenig Glück im Abschluss. Sehenswert war dann allerdings der Welsch-Treffer zum 3:1 für die Gastgeberinnen. Ermert setzte sich über links durch, brachte die Kugel scharf nach innen, wo der Ball von der Torhüterin nach vorne abgewehrt wurde. Welsch reagierte schnell, setzte dem Ball nach und kickte ihn aus fünf Metern mit der Hacke ins Tor (54.).

In der Folge wollte die Kugel dann nicht mehr ins Tor. Ermert (59.) Rehn (60.), Kraus (64.), Welsch (65., 66.) und Grace Castro (69.) vergaben Großchancen und so bekamen die Gäste, nach erneutem Foul an Hornberg, mit einem zweiten Elfmeter die Chance zum Anschlusstreffer (74.). Die gefoulte trat erneut selbst an, doch FFV-Keeperin Katharina König, die bislang in dieser Saison wenig gefordert war, war zur Stelle und entschärfte den gut geschossenen Elfmeter und den Nachschuss noch dazu (75.). König wurde so zur FFV-Elfmeterkönigin, sorgte damit für eine ruhige Schlussphase und den hochverdienten 3:1-Sieg, der eigentlich deutlich höher ausfallen musste.

Am nächsten Wochenende ist nur die 2. Mannschaft des FFV im Einsatz. Um 19 Uhr geht es in der Bezirksliga Nord zum TuS Pfaffen-Schwabenheim mit dem Ziel den nächsten Dreier zu holen.

Fußballerinnen des FFV Ingelheim bleiben weiter ohne Gegentor

Ober-Olm. Eine unangenehme Auswärtsaufgabe beim Tabellenvierten, dem SV Ober-Olm II, hatten die Landesliga-Fußballerinnen des FFV Ingelheim 2025 am vergangenen Sonntag zu überstehen. Auch diese Aufgabe wurde von den Kickerinnen, mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg, weitestgehend souverän gemeistert. Der FFV bleibt damit mit 21 Punkten aus sieben Spielen und 38:0 Toren Spitzenreiter der Landesliga Nord.

FFV-Torhüterin Katharina König, die keinen Ball aufs Tor bekam, aber immer wieder gut in den Spielaufbau eingebunden wurde und bei langen Bällen zur Stelle war, resümierte nach der Partie richtig. Sie sagte: „Wir sind mit dem 3:0 zufrieden, auch wenn heute von der Leistung noch Luft nach oben war. Wir haben in der zweiten Halbzeit deutlich stärker gespielt als vor der Pause und so das  Spiel verdient entschieden.“

Vor allem im ersten Durchgang wirkten die Ingelheimerinnen nicht vollständig konzentriert und hatten mit der gut organisierten SV-Abwehr, dem stumpfen Platz und vor allem dem eigenen ungenauen und zu langsamen Passspiel zu kämpfen. So entwickelte sich eine recht zerfahrene erste Hälfte mit sehr wenig Torgelegenheiten. Einmal blitzte dann allerdings die Klasse der FFV-Mädels auf. Schnell kombinierte man sich über rechts nach Vorne, verlagerte über die sehr starke Finja Rauprich auf halbrechts, wo Mika Müller-Haeseler völlig frei zum Schuss kam und die Kugel aus 20 Metern sehenswert zur 1:0-Führung in den Torwinkel setzte (36.). Mit dem Halbzeitpfiff hatte die Torschützin, nach erneut schöner Kombination und Vorlage von Mia Ermert, dann noch Pech mit einem Pfostentreffer (45.).

Rauprich war mit der ersten Halbzeit ebenfalls nicht zufrieden. Sie sagte: „In der ersten Halbzeit haben wir es uns selbst schwer gemacht. Wir waren nicht richtig mit dem Kopf voll beim Spiel, was sich in den Pässen und generell in den Abläufen gezeigt hat.“

Mit Beginn des zweiten Durchgangs wurde das FFV-Spiel dann allerdings deutlich besser und die in der Pause eingewechselte Diana Kraus nutzte sofort eine schöne Kombination mit tollem Steckpass von Lea Rehn, um sicher zum 2:0 einzuschieben (47.). Zwar wurde es keine Glanzleistung aber eine sehr solide und dominante Partie. Rauprich sagte zur zweiten Hälfte: „In der zweite Halbzeit sind wir besser rein gekommen. Jedoch war es bei weitem nicht das was wir können.“

Nun ließen die Ingelheimerinnen den Ball aber besser laufen und kamen immer wieder zu Torgelegenheiten. Eine davon verwertete Ermert, nach präzisem Freistoß von Kapitänin Julia Welsch, zum 3:0-Endstand.

Etwas schade war, dass zwei wunderbar herauskombinierte Tore von Kraus vom Schiedsrichter wegen vermeintlichem Abseits aberkannt wurden, was klare Fehlentscheidungen waren (76., 81.). Nora Abel hatten dann kurz vor Schluss noch Pech mit einem Pfostentreffer, nachdem die im zweiten Durchgang sehr gute Welsch uneigennützig vor der Torhüterin quer legte und Abel unbedrängt, zu ungenau abschloss (87.).

Am kommenden Sonntag empfangen die FFV-Mädels um 15:30 Uhr in Großwinternheim den FC Willy Wacker.

FFV-Fußballerinnen entthronen letztjährigen Landesligameister mit 6:0!

Großwinternheim. Eine sehr starke Leistung zeigten die Landesliga-Fußballerinnen des FFV Ingelheim 2025 am sechsten Spieltag der Frauen-Landesliga Nord. Mit einem sehr dominanten 6:0 wurde der amtierende Meister und Konkurrent um den Titel, der 1. FC Nackenheim, besiegt und war dabei in allen Belangen unterlegen.
Die, aufgrund einer Bänderverletzung im Fuß, leider nur als Zuschauerin anwesende FFV-Akteurin Julia Meyer war von der Partie ihrer Mitspielerinnen angetan. Sie sagte: „Es war ein absolut tolles Spiel zum zuschauen, mit super herausgespielten Toren und extrem schnellen Kombinationen, gegen die die Gegnerinnen kein Gegenmittel hatten und nur hinterher laufen konnten. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir extrem stark. Ich kann’s kaum erwarten nach der Verletzung wieder mitspielen zu können.“
Von Beginn an übernahmen die FFV-Kickerinnen die Kontrollen, ließen den Ball schnell, mit wenig Kontakten laufen und kombinierten sich so durch die Nackenheimer Reihen. Bereits nach zwei Minuten war die Ingelheimer Stürmerin Julia Welsch Begünstigte dieses Kombinationsspiels und drückte früh zur 1:0-FFV-Führung ein (2.). Beim 2:0 von Lea Rehn hatte Welsch dann auch die Füße am Ball. Sehr schön freigespielt vertendelte sie eigentlich die gute Situation, legte aber wenigstens noch zu Rehn quer, die in die lange Ecke einschob (8.).
Die Gastgeberinnen, die auch defensiv überhaupt nichts zuließen, blieben weiter auf dem Gaspedal. Immer wieder wurde Nackenheim durch hohes Pressing unter Druck gesetzt, woraus viele frühe FFV-Ballgewinne resultierten, die meist zu gefährlichen Strafraumaktionen genutzt wurden. Auch über die beiden brandgefährlichen Außenspielerinnen Mia Ermert und Emilia Weber wurde dauerhaft sehr druckvoll nach vorne gespielt und es wurden so immer wieder gute FFV-Chancen kreiert, die folgerichtig zum vorentscheidenden 3:0 durch Stürmerin Annabel Rink führten (24.). Diana Kraus (27.) und Weber (42.) stellten dann noch vor dem Seitenwechsel auf 5:0. Ein Ergebnis das absolut zum Spiel passte und verdienter Lohn für eine sowohl defensiv, als auch offensiv bärenstarke FFV-Leistung war. Das sah auch die in der zweiten Halbzeit eingewechselte Außenspielerin Lena Schuck so. Sie sagte: „ Das war ein von der ersten Minute an überlegenes Spiel von uns, mit vielen gelungenen Ballstafetten, in deren Folge die Tore fielen. Eine tolle Mannschaftsleistung, in der wir praktisch keine gegnerische Torchance zuließen, so dass unsere„weiße Weste“ erhalten blieb. Wir können stolz auf uns sein!“
Die angesprochene weiße West ist eine absolut herausragende Leistung der FFV-Frauen, die nun mit 18 Punkten aus sechs Partien und 35:0 Toren weiterhin Spitzenreiterinnen der Landesliga Nord sind.
Daran änderte auch nichts, dass die Rheinhessinnen im zweiten Durchgang etwas den Fuß vom Gaspedal nahmen und nur noch zu einem Treffer durch Kraus, die mit einem doppelt abgefälschten Schuss den 6:0-Endstand besorgte (54.), kamen. Ansonsten blieben die Ingelheimerinnen defensiv sehr stabil, kontrollierten die Partie, waren aber nicht mehr so konsequent in der Chancenverwertung und im Offensivspiel. Dennoch steht am Ende ein klarer, hochverdienter Sieg gegen einen der Hauptkonkurrenten in Sachen Aufstieg.
Kommenden Sonntag, um 12 Uhr, steht nun die Partie bei der Zweitvertretung des SV Ober-Olm an.
Die zweite Mannschaft des FFV, deren angesetztes Spiel gegen die DSG Breitenthal II wegen Spielermangels beim Gegner verlegt werden musste, hat nun bis zum 1.11. Spielpause.

FFV-Fußballerinnen dominieren und siegen im Stadtderby

Großwinternheim. Derbytime hieß es am vergangenen Sonntag für die Landesligafußballerinnen des FFV Ingelheim 2025. Es ging zur zweiten Mannschaft der SG Ingelheim/ Drais, die mit der ein oder anderen Spielerin aus dem Kader der SG-Verbandsligamannschaft verstärkt antrat und dennoch am Ende chancenlos war. Mit 2:0 siegten die FFV-Mädels und stehen so weiter mit 15 Punkten aus 5 Partien und 29:0 Toren an der Tabellenspitze der Landesliga Nord.

FFV-Spielerin Mia Ermert brachte es nach der Partie kurz, knapp und sachlich auf den Punkt. Sie sagte: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und konnten das Derby mit einem klaren 2:0 für uns entscheiden.“

Von Beginn an übernahmen der FFV die Spielkontrolle und setzte die sehr tief stehenden Gegnerinnen, die über 90 Minuten gut kämpften und auf Torverhinderung aus waren, durchgehend unter Druck. Das führte zu einer Fülle von Einschussmöglichkeiten, Eckstößen und Torabschlüssen. Diese wurden vor dem Seitenwechsel allerdings alle nicht in Tore umgemünzt, wobei Mika Müller-Haeseler (5.), Julia Welsch (8.) und Emilia Weber (12., 42.) selbst hundertprozentige Gelegenheiten ausließen. Auch Finja Rauprich (22., 32., 44.) und Ermert (41.) hatten mit gefährlichen Torabschlüssen keinen  Erfolg. Da die FFV-Mädels defensiv überhaupt nichts zuließen, ging es mit einem für die SG sehr schmeichelhaften, aber gut erkämpften 0:0 in die Pause.

Im zweiten Durchgang wurde der FFV-Druck noch größer. Zunächst vergab die kurz zuvor eingewechselte und sehr schön freigespielte Angelia Drewicke noch etwas überhastet die längst fällige FFV-Führung (54.). Doch dann brach Torjägerin Annabel Rink den Bann. Die Stürmerin wurde halblinks im Strafraum angespielt, legte sich den Ball an ihrer Gegenspielerin vorbei nach innen und hämmerte das Spielgerät zum viel umjubelten und hochverdienten 1:0 in die Maschen (55.).

Mit der Führung im Rücken wurden die Angriffe noch druckvoller und sauberer. Ermert knallte die Kugel nach schöner Kombination über rechts an die Unterkante der Latte und Rink vergab den Nachschuss knapp (57.). Kurz später endete eine sehenswerte FFV-Kombination, die ihren Ursprung bei FFV-Torhüterin Katharina König hatte und über das gesamten Feld gespielt wurde, bei Zehnerin Müller-Haeseler. Die steckte das Spielgerät wunderschön zu Rink durch, die eiskalt zum 2:0 einschob (58.). Die endgültige Entscheidung. Das sah auch die starke FFV-Außenspielerin Emilia Weber so. Sie sagte: „Über 90 Minuten stand unsere Abwehrkette sicher und wir haben nach hinten nichts zugelassen. Leider haben wir gerade in der ersten Halbzeit viele Chancen vergeben. Davon haben wir uns aber nicht aus dem Konzept bringen lassen und konnten uns durch eine geschlossene und konzentrierte Teamleistung in der 2. Halbzeit zwei hochverdiente Tore herausspielen.“

In der Folge kontrollierte der FFV Ingelheim das Geschehen und kam immer wieder zu guten Abschlüssen. Jana Silies im SG-Tor, die einige gute Paraden zeigte, entschärfte auch einen sehenswerten Kopfball von FFV-Innenverteidigerin Antonia Schön nach einer Welsch-Ecke (68.). Auch ein Welsch-Freistoß aus 18 Metern hielt Silies gut (85.). So blieb es bei einem 2:0-Sieg für den FFV Ingelheim 2025, der in allen Belangen überlegen war und mit etwas konsequenterer Chancenverwertung deutlich höher hätte gewinnen können.

Die angesetzte Partie der zweiten FFV Mannschaft in Kirn-Sulzbach fiel leider dem Regen zum Opfer und musste verlegt werden.

Am kommenden Sonntag spielen beide Teams nacheinander zu Hause in Großwinternheim.

Die zweite Mannschaft um 12:30 Uhr gegen die DSG Breitenthal II und die erste Mannschaft um 15:30 Uhr gegen den letztjährigen Landesligameister 1. FC Nackenheim.